Jahresrückblick 2012 des Stadtbrandinspektors

Erschienen am: 26. Januar 2013 | Bearbeitet von Florian Kissel

- Hahn berichtet an der Jahreshauptversammlung über das Jahr 2012 -

Die Jahreshauptversammlung am Freitag wurde durch den Bürgermeister Peter Burger eröffnet. Burger blickte auf das Jahr 2012 zurück, welches durch einen Wohnhausbrand in Allmendfeld sowie zwei Großbrände eines Reifenlagers in Gernsheim in Erinnerung bleiben wird. Ebenso bleiben der Schöfferstadt Gernsheim nach dem Reifenlagerbrand im September offene 165.000,- Euro, welche durch diesen Einsatz entstanden sind.

Ein wesentlicher Punkt von Bürgermeister Burger waren die Dankesworte an die ehrenamtlichen Kräfte der Feuerwehr sowie deren Familien und Angehörigen. Das stetige Engagement in der Feuerwehr kann nicht als selbstverständlich gesehen werden.

Klaus Hahn gab als Stadtbrandinspektor einen ausführlichen Rückblick. Der Brand des Reifenlagers am 6. April 2012 (Karfreitag) brach genau 20 Jahre nach dem ersten Brand im Reifenlager im Jahr 1992 (auch ein Karfreitag  aus. Die Feuerwehren waren 16 Stunden inklusive Nachlöscharbeiten gebunden. Der zweite Brand des Reifenlagers folgte 5 Monate später am 6. September. Hier hatte sich der Brand beim Eintreffen der Feuerwehren schon weiter entwickelt, so dass die Löschmaßnahmen über 4 Tage andauerten.

Das in Gernsheim stationierte Hilfeleistungslöschboot - Hecht erhielt im Januar 2012 seine Unterkunft in Form einer Bootshalle. Diese wurde nach der Montage im Hafenbereich durch zwei Kräne in den Hafen gehoben. Seit dem liegt die Hecht witterungsgeschützt in der Halle. Die Hecht wurde im Juli zum ersten Einsatz alarmiert. Hier war in Biebesheim ein Fahrzeug in den Rhein gefahren. Das HLB unterstütze bei der Suche nach Personen im Rhein. Ebenso wurde das HLB für die Startbasis des jährlichen Anschwimmens in Wiesbaden dienen. Das Feuerlöschboot aus Wiesbaden war zu dieser Zeit auf der Werft.

Als Beschaffungen im Jahr 2012 sind insbesondere neue Chemikalienschutzanzüge zu nennen, welche einen Aufwand von 29.000,- Euro brachten. Hiervon wurden 13.500,- Euro durch den Kreis Groß-Gerau getragen. Ebenso wurden zwei weitere Atemschutzgeräte angeschafft, so dass die Umstellung auf Doppelflaschengeräte weiter ausgebaut werden kann.

 

 

Zurück