24h -Übung der Jugendfeuerwehr

Erschienen am: 29. Oktober 2017 | Bearbeitet von Florian Kissel

Nach nach dem Antreten und Beziehen der Quartiere am Freitag um 18:00 Uhr, wurden die zwölf teilnehmenden Jugendlichen mit Szenarien des täglichen Feuerwehrdienstes konfrontiert.

Kurz nach ihrem Dienstantritt rückten die jungen Brandschützerinnen und Brandschützer zu ihrem ersten Einsatz der folgenden 24 Stunden aus. Gemeinsam mit der Einsatzabteilung der Feuerwehr Gernsheim übten sie die Personensuche und Brandbekämpfung in einem ehemaligen Schweinezuchtbetrieb in Klein-Rohrheim. Das weitläufige Objekt stellte die Nachwuchskräfte ebenso wie die eingesetzten Feuerwehrfrauen und -männer vor unerwartete Herausforderungen.

Am frühen Samstagmorgen wurden die Mitglieder der Jugendfeuerwehr um 01:30 Uhr zu ihrem nächsten Einsatz gerufen. Im Stockweg galt es nach der Meldung eines unklaren Feuers einen kleineren Brand zu bekämpfen.

Eine längere Nachtruhe war den jungen Brandschützern nicht vergönnt, um 07:30 Uhr mussten sie, nach dem Eingang eines Alarmes einer Brandmeldeanlage eines städtischen Objektes, erneut ausrücken. Kurz darauf galt es eine Ölspur im Bereich der Gernsheimer Natostraße zu beseitigen.

Am Vormittag stand eine Erste-Hilfe-Schulung durch das DRK, Ortsvereinigung Gernsheim, auf dem Plan. Für das anschließende Mittagessen blieb nicht viel Zeit, da die Jugendlichen zu ihrem letzten Einsatz gerufen wurden. Im Bereich des ehemaligen Hallenbades war ein LKW in Brand geraten und musste unter Einsatz von "Schaummittel" (Mischung aus Badezusätzen) gelöscht werden.

Anschließend ging es zurück zum Feuerwehrstützpunkt, wo alle Fahrzeuge und Gerätschaften wieder einsatzbereit gemacht werden mussten. Mit Pizza und einem Film ließen die Nachwuchsfeuerwehrkräfte ihre 24-Stunden-Übung ausklingen und beendeten gegen 19.00 Uhr erschöpft, aber zufrieden mit ihrer Leistung den Dienst.

Betreut wurden die Jugendlichen durch die Jugendwarte sowie fünf weitere Mitglieder der Einsatzabteilung.

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